Iris und Brunhilde ganz privat – Waldgeflüster

Ein Blick hinter die Kulissen

Dr. Iris Osswald-Rinner, promovierte Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin ist die pädagogische Leitung des Waldkindergartens in Grünthal.
Obwohl sie den Wald liebt und ihr der Kindergarten eine Herzensangelegenheit ist, gibt es auch ein Leben außerhalb dieser Tätigkeit.
Als Autorin liegt das Bloggen natürlich nicht fern und schon an der Größe ihres gewählten Haustieres – dem Neufundländer ist das große Herz für Tiere erkennbar.
Hier erfahrt ihr, was hinter den Kulissen von waldkindergarten.life geschieht, wir nennen es Waldgeflüster.

Brunhilde

Kennt ihr die? Sie ist ein Neufundländermädchen und weicht ihrem Frauchen Iris niemals von der Seite.
Na gut, außer sie wittert etwas Fressbares, dann vielleicht schon.
Ihr Job ist Kindergartenhund im Waldkindergarten Grünthal.
Jeden Tag steht sie dort ihren Neufundländer und auch Brunhilde hat noch nicht ausgelernt.
Auch in Brunhildes Leben geht es manchmal drunter und drüber – hier hält sie auch auf dem Laufenden.

 

kleine Arberseebahn, kleiner Arbersee, Nationalpark Bayerischer Wald Du siehst den kleinen ARbersee

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Ausflugsziele – Wald für die ganze Familie – der kleine Arbersee

Der kleine Arbersee ist ein Kleinod, voller Naturschätze und mitten im wunderschönen Wald

Zugegebenermaßen gehören Familienausflüge nicht zu meinen bevorzugten Freizeitbeschäftigungen. In Anbetracht meiner Mutter- und Stiefmutterschaften, seit meinem 26. Lebensjahr, habe ich von solchen Aktivitäten eigentlich genug. Mein Nesthäkchen ist aber erst neun Jahre alt und sieht kein bisschen ein, darauf zu verzichten. Recht hat er. Meine Liebe zum Wald rettet ihn, denn so lockt man mich aus der Reserve. Und noch etwas rettet seinen unbändigen Hunger nach Ausflügen, dieser Blog hier. Denn was könnte mich mehr motivieren, als Arbeit und Vergnügen unter einen Hut zu bringen? Der Deal lautet: Wir erforschen gemeinsam den Bayerischen Wald und ich schreibe darüber einen Beitrag. So kann ich anderen Familien diese herrliche Region Nationalpark Bayerischer Wald vorstellen, denn ich bin ein echter Fan davon. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist? Heute: der kleine Arbersee. 


Die kleine Arberseebahn startet in Lohberg – Nationalpark Bayerischer Wald

In Lohberg geht es los. Direkt am Bayerwald-Tierpark (den nehmt ihr euch ein anderes Mal vor, sonst wird es zu viel). Herbert, ein sehr freundliches und bewandertes bayerisches Original, fährt euch gemütlich und mit viel Informationen entlang des weißen Regens zum See hinauf. Fahrtickets gibt es zum Familienpreis, Hunde kosten extra. Für Kinder eine tolle Sache, nicht nur wegen der Bahn. Herbert hat für unterwegs einiges auf Lager und Interessantes zu berichten. Ihr erfahrt hier etwas über die Holzdrift und den weißen Regen, die Hochmoorablösung im kleinen Arbersee, die Waldbewohner und die Berge in der direkten Umgebung. Die kleine Arberseebahn fährt euch natürlich auch zu festen Zeiten zum Ausgangspunkt zurück. 

Die Sache mit den Gasthäusern

Ich bin ja wegen dem Wald gekommen und nicht wegen dem Essen. Am Arbersee gibt es ein Gasthaus und ich hatte Hunger und ich bin ja auf Forschungsreise, da gehört ein gewisser Gasthaustest dazu. Meine Familie hat sich bereitwillig erklärt mitzumachen. Jeder hat etwas anderes bestellt. Wer Tiefkühlkost und Packerlsoßen mag, ist dort richtig. Wer es nicht mag, bestellt sich maximal eine Brotzeit. Wenn man für einen Blog nicht als Testesser unterwegs ist, der ist gut beraten anderswo für sein leibliches Wohl zu sorgen oder sich eine Brotzeit mitzunehmen. 

Der Rundgang um den Arbersee

Hier tummeln sich Forellen, Saiblinge und natürlich mein Freund der Biber. Der schöne Rundgang, zwischen dem wunderbaren, lichtdurchfluteten Blätterdach und vorbei an alten Bäumen, ist ein Augenschmaus. Es gibt unterwegs verlockende Angebote für Kinder sich auf Steinen zu tummeln und in Bächen zu plantschen. Unsere Kinder waren patschnass, bei 27 Grad kein Problem. Ihnen hat es Spaß gemacht. Ein kleines Handtuch dabeizuhaben, wäre hier gut gewesen. Wer an den schönen Stellen des Sees inne hält, kann die Fische sehen, die Libellen beobachten und den Spuren des Bibers nachgehen. Es gibt kleine Plätze, die zum Verweilen einladen. Die reine Wanderzeit beträgt 30-45 Minuten. Wir haben uns aber zwei Stunden Zeit genommen. Wenn ihr mit dem Kinderwagen unterwegs seid, solltet ihr einen geländetauglichen dabei haben. Im Arbersee selber, befinden sich drei Inseln, von denen noch eine frei schwimmend ist. Die Inseln sind schön bewachsen, so wie das ganze moorige Ufer des Sees. 

Nimm dir Zeit für Entdeckungen

Es gibt viel zu erforschen, wenn du deine Kinder „von der Leine“ lässt. Der Rundweg selber ist für Kinder nicht wirklich interessant, wenn sie nur schauen dürfen. Anfassen, nass werden, kraxeln und wenn du keine Angst vor dem Fuchsbandwurm hast, Heidelbeeren naschen lassen. Es riecht wunderbar, wenn vor einem nicht ein Trupp parfümierter Wesen entlang gewandert ist und das Knatschen mit nackten Füßen im Moorboden gepaart mit Modergeruch ist ein Hochgenuss für Kinder.

Vielleicht leihst du deinem Kind dein Handy und es kann Fotos (siehe Libelle) damit machen. Möglicherweise habt ihr ja auch Zeit für Ausblicke. Rund um den Arbersee herum ist nämlich jeder Blick auf die umliegende Landschaft und ihre Berge wunderbar. 

Tipps für den Familienausflug zum kleinen Arbersee

♥ Die kleine Arberseebahn hat feste Abfahrtszeiten. Erkundige dich vorher, damit du mit deinen Kindern nicht so lange warten musst, sonst ist Gequengel nach Eis und Tierpark vorprogrammiert. Für Wartezeiten: ein Stück weiter hinter dem Parkplatz ist ein toller Bach.

♥Die kleine Arberseebahn kostet Fahrtgeld. Nehmt eine Brotzeit oder Getränke mit, denn vor Ort ist das Essen teuer im Verhältnis zur Qualität.

♥Wenn deine Kinder Spaß haben sollen, dürfen, möchten, dann lass sie in den Bächen spielen und barfuß in den Matsch. Nimm einfach ein kleines Handtuch mit. 

♥Der Ausflug eignet sich wie alle Ausflüge zu touristisch erschlossenen Standorten nicht so gut für Schönwettersonntage. Immer antizyklisch denken! Übrigens auch ein Tipp für Urlaubsplanungen, wenn ihr es weniger voll mögt. 

♥Zur kleinen Arberseebahn geht es hier entlang: Homepage

♥Zum kleinen Arbersee geht es hier entlang: Homepage

♥Ich wünsche euch viel Spaß. Bis zum nächsten Ausflug in den Wald

 

dein Waldschrat Iris 

 

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Ich muss jetzt mal motzen

Motzen ist für Pädagogen und auch für Soziologen ja eigentlich nicht erlaubt. Schon gar nicht über Dinge, die ohnehin nicht änderbar sind. Das Wetter. Und schon überhaupt gar nicht über Dinge, die man sich selber ausgesucht hat. Bei Wind und Wetter draußen arbeiten. Heute verstoße ich gegen den guten Ton. Ich motze.


Geht der Winter jetzt von September bis Mai?

Jedes mal wenn ich auf www.agrawetter.com nachsehe, und glaubt mir das würde ich nicht tun, wenn ich nicht einen Waldkindergarten hätte, denke ich: „Noch eine Woche, noch eine Woche, dann haben wir es geschafft.“ Und das seit September. Ich glaube ich stehe im Walde und das im Dauerwinter. Wir, das Team sind ja beinhart, und auch unsere absolut Hammer harten Waldschrate. Und ich bin ja auch immer für Resilienz zu haben. Hallo!!!! Wir sind widerstandsfähig. Hört mich jemand? Kuckuck, lieber Frühling. Du kannst kommen. Wir haben dem Winter alles, alles abgetrotzt. Wir gehen auf dem Zahnfleisch. Und noch was, liebe Jahreszeiten, kriegt euch wieder ein. Ich habe einen Waldkindergarten. Das geht so nicht weiter. Und noch was, liebe Menschen, kriegt euch wieder ein, denn wenn wir weiter so mit der Welt umgehen, ist das mit dem Klima echt eine schwierige Sache auch im Frühling, Sommer und Herbst. Dann wenn die Wassermengen, Temperaturen und Windstärken nicht mehr stimmen. Auf Dauer.

Dein Waldschrat Iris 

Möchtest du auch motzen. Nur zu! ich lade dich ein.

Waldhochzeit, im Wald heiraten, bayerisch Eisenstein Ein Paar gibt sich einen Kuss bei ihrer WALdkochzeit

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Meine Waldhochzeit

Für zwei Waldschrate wie uns kommt nur eine Waldhochzeit in Frage

Wir haben uns im Wald kennen und lieben gelernt. Wir arbeiten jeden Tag in unserem Waldkindergarten. Im Wald zu heiraten war für uns die einzige Option. Das Standesamt in bayerisch Eisenstein macht solche Wünsche wahr. Wir hatten eine wunderschöne Waldhochzeit. Eine kleine Reportage für dich.


Im Wald bei Bayerisch Eisenstein  – ein wunderbarer Ort für unser Bekenntnis zueinander

Ja zu sagen war für uns ein wichtiger Augenblick. Wir haben uns zueinander bekannt an einem Ort, der für uns nicht hätte schöner sein können. Im Bayerischen Urwald an der ältesten Tanne Europas. Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und Frühlingsgezwitscher konnten Nikolaus und ich uns auf das Wesentliche besinnen. Die Standesbeamtin Andrea Zahn hat eine für uns sehr einfühlsame und natürlich auch auf eine Waldhochzeit abgestimmte Ansprache gehalten, der nicht nur wir und die Vögel gelauscht haben, sondern auch unsere Gäste: Meine Mutter & Karl- Heinz, unser Kinder Pauline, Jonathan und Luca und unsere Freundin Verena. Tolstoi und Brunhilde waren auch an unserer Seite, so wie jeden Tag.

Im Wald heiraten, weil dies der schönste Platz für uns persönlich ist

Bei den Hochzeitsvorbereitungen war ein Gedanke wesentlich: Wir mögen unser Leben, so wie es ist. Jeden Tag. Wir sind jeden Tag von lieben Menschen umgeben, von unseren Tieren und stehen jeden Tag im Wald und verrichten eine Arbeit, die wir lieben. Was sollte nun bei einer Hochzeit passieren, das dieses Leben toppt? Nix. Wir haben so geheiratet wie wir jeden Tag erleben. In Waldkluft, nur ein wenig sauberer und vielleicht neuer, mit Menschen, die wir lieben und unseren Hunden, die uns nicht von der Seite weichen. Unter freiem Himmel, auf schönes Wetter hoffend, mitten im Wald. Wie jeden Tag.

Im Wald heiraten, weil dort die Liebe angefangen hat

Nikolaus und ich haben vor einer gefühlten Ewigkeit gemeinsam den Waldkindergarten übernommen. Wir waren einander völlig unbekannt. Und wir waren uns fremd. So fremd wie zwei Wesen überhaupt fremd sein konnten. Und wir waren auf der Suche nach Abstand von dem schnellen aufregenden Leben außerhalb des Waldes. In dieser Zeit hat der Wald alle Schichten von uns abgepellt, die über die Jahre entstanden sind. Alles in Frage gestellt, was über die Jahre selbstverständlich war und er hat uns an Grenzen gebracht, uns vieles abverlangt. So lernten wir uns schätzen als Menschen. Irgendwie unverwüstlich und immer bereit etwas zum Positiven zu verändern. Auch wenn Veränderungen schwer sind oder schmerzen. Dann eines Tages im Frühling: Wir schaufelten Berge von Hackschnitzeln auf den unteren Platz. Unsere Hände hatten Blasen. Wir machten eine Pause, aßen Erdbeeren. Nach einem Jahr im Wald haben wir uns erkannt und sind uns mit Liebe begegnet, die bis heute gewachsen ist.

Im Wald heiraten, weil wir dort miteinander leben gelernt haben

Wer  mit einem Menschen vier Jahre lang, Tag ein Tag aus mit 25 Kindern , gefühlten 33 Elternwellen, fehlendem Personal, Verwaltungsbergen, Behördenkämpfen und vielen Strapazen mehr durch den Wald hüpft, dabei erzieht, tröstet, kocht, schnitzt, liest, Morgenkreise hält und nebenbei zu Hause drei eigene Kinder versorgt, sollte ihn unbedingt heiraten. Haben wir gemacht! Und wir machen weiter wie jeden Tag. Mit Liebe, Engagement und Freude. Im Wald.

Herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche, die schöne Hochzeit, und die wunderbaren Fotos von Verena [vrainstyle.fotograf]

Dein Waldschrat Iris 

 

 

 

 

Bayerisch Eisenstein WAldhochzeit

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Romantische Waldhochzeit geplant – Ein Standesamt im Wald

Nikolaus und ich möchten heiraten. Wo heiraten Waldschrate? Im Wald. Es ist gar nicht so einfach einen Ort zu finden, an dem du heiraten kannst. So richtig mit Standesbeamten, denn das ist uns wichtig. Wir haben lange gesucht und haben etwas gefunden! Seitdem waren wir öfter dort und sind uns sicher: Der Wald ist unser Wald, in dem wir uns das Ja Wort geben. 


An der ältesten Tanne Europas

Sie ist 600 Jahre alt und beeindruckend. Das Standesamt Bayerisch Eisenstein führt die Trauung durch und ist außer bei tiefstem Schnee zu jeder Jahreszeit bereit. Wer den Wald liebt und unter freiem Himmel heiraten möchte ist hier richtig! Der Bayerische Wald beherbergt viele wunderbare Bäume, lauschige Plätze, und rauschende Bäche. Der Urwalderlebnisweg Hans-Watzlik-Hain eignet sich nicht nur für heiratswillige Waldschrate wie uns, sondern auch als Wander- und Ausflugsziel für jung uns alt.

 

 

https://www.bayerischer-wald.de

 

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Brunhilde, unsere Azubine, macht Fortschritte

Auch ein Hund braucht Pausen

Brunhilde ist eine Neufundländerdame. Die sind bekanntermaßen geduldig und arbeitsbesessen.

Aber  eben auf Neufundländisch. Hier einige Impressionen aus ihrem Arbeitsleben als Auszubildende.

       

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Brunhilde von Bärenfels ist da!

                   

Brunhilde ist inzwischen sechs Monate alt und arbeitet seit Juli 2016 als Auszubildende in unserem Waldkindergarten. Sie macht gerade den Kinderführerschein und die Kinder einen Hundeführerschein. Brunhilde wird ihrem Bärenimage gerecht und gibt sich gelassen, verschmust, lernbereit und spielfreudig. Das Zusammenleben ist für alle eine Bereicherung.

By Dr. Iris Osswald-Rinner

Mia ging über die Regenbogenbrücke – Nachruf

Am Dienstag, den 21. Juni starb Mia unsere Neufundländerin und Waldkindergartenhund an den Folgen einer Vergiftung. Ihre Nieren nahmen die Arbeit nicht mehr auf. Nach einer Woche harten Kampfes haben Nikolaus und ich sie über die Regenbogenbücke begleitet. Der Schock für die Waldkindergartenkinder, ihre Eltern und für uns als Familie sitzt tief. Aus tiefstem Herzen möchte ich ihr nachrufen.
Ich habe an früherer Stelle meines Lebens eine Erfahrung über Liebe und Zeit gemacht. Liebe ist in ihrer Tiefe und Größe, ihrer Nachhaltigkeit und Entwicklung nicht abhängig von dem Zeitraum, in der man sie leben kann. Ich möchte das erklären. Vor neunzehn Jahren verbrachte ich mit meiner Tochter Maya eine sehr lange Zeit auf der Intensivstation. Von Geburt an. Dort in der Klinik sah ich Kinder, die eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder auch einen Monat lebten. Ich stellte mir die Frage mit welchem Recht der Tod ihnen das, aus meiner Sicht angemessen lange, Leben nahm. Diese Frage hat keine Antwort. Bis heute nicht. Die Liebe aber, die in dieser unverschämt kurzen gemeinsamen Zeit gelebt wurde, war oftmals intensiv, voller Leben, Austausch und Energie. Ein kurzes bedeutsames Dasein mit Eltern, Geschwistern , anderen Kindern und manchmal auch mit dem Krankenhauspersonal oder Müttern von Kindern, die im Nachbarbett lagen, so wie ich. Man hätte ein ganzes sehr langes Leben damit füllen können mit dieser großen Wolke an Gefühlen, dem vielen Licht an Erkenntnissen, an den Ereignissen rund um Leben und Tod, der unermesslichen Hoffnung, den Tränenflüssen, dem Austausch an Zärtlichkeiten und Liebe, den Begegnungen und Abschieden. Es gab oftmals keine verschwendete Sekunde, keine bösen Worte jeder Atemzug machte einen Sinn. Es war ein bisschen so, als ob sich das ganze lange Leben in einer Stunde, einem Tag, einer Woche oder einem Monat abspielen würde.
Mia war kein Kind, sie war ein Hund, eigentlich mehr ein Bär, eine Neufundländerin eben. Aber wie bei Kindern auch, gibt es eine Zeit, die man miteinander hat. Wir hatten mit Mia vier Jahre. Das ist wenig, das ist viel. Sie war eine Persönlichkeit, die mit großer Beharrlichkeit, niemals endender Freundlichkeit und in enger Vertrautheit mit all ihren Lieben aus ihrem Menschenrudel gelebt hat. Sie hat viele Tränen abgewischt mit ihrem Fell bei Kindern, die Trost suchten, aber auch die meinen. Sie hat aufgeheitert, wenn die Atmosphäre hing. Bei Wanderungen die Kinderschar zusammengehalten, sie vor anderen Tieren beschützt und Fremde angezeigt und gestoppt. Treu trottete sie Tag für Tag mit uns in den Wald und machte nur für Liebe und Futter ihre Arbeit. Sie wollte dazugehören und gehörte immer dazu. Sie wollte dabei sein. Bei ihren Kindern, ihrem Rudelkollegen Iris, Nikolaus und Verena. In den Schließzeiten bestieg mit der Familie Berge und schwamm im Atlantik herum. Das friedvollste Wesen, dass je ein meiner Seite war. Unglaublich. Keinen einzigen Konflikt habe ich je mit ihr erlebt. Nicht mit Menschen nicht mit Tieren. Verschmust, verspielt und witzig, störrisch, verfressen und meistens vom Wald ziemlich dreckig. Wir haben all die Liebe, die man zu einem Hund haben kann und sie hat all die Liebe und Treue, die ein Hund zu Menschen haben kann in vier Jahre gepackt. Keine Sekunde verschwendet, keine bösen Worte, jeder Atemzug machte einen Sinn. Wir haben vier intensive Jahre mit Mia gehabt, in denen sie mehr gegeben hat, als man je von einem Hund hätte erwarten können. Dafür sind wir ihr aus tiefstem Herzen dankbar.

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Ausflugsziele – Wald für die ganze Familie – der kleine Arbersee
Ich muss jetzt mal motzen
Waldhochzeit, im Wald heiraten, bayerisch Eisenstein Ein Paar gibt sich einen Kuss bei ihrer WALdkochzeit
Meine Waldhochzeit
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Romantische Waldhochzeit geplant – Ein Standesamt im Wald
Brunhilde, unsere Azubine, macht Fortschritte
Brunhilde von Bärenfels ist da!
Mia ging über die Regenbogenbrücke – Nachruf